Das Tragen und ich

Wie ich zum Tragen kam

Eine meiner allerbesten Freundinnen und deswegen auch Patentante meines Sohnes hat mich auf das Tragen aufmerksam gemacht. Sie hat ihren Sohn schon immer sehr gern getragen und eine Ausbildung zur Trageberaterin gemacht. Mit tollen Ratschlägen stand sie mir immer zur Seite und tut es auch heute noch. In der Schwangerschaft ging ich dann zu einer Babymesse. Dort kaufte ich mir mein erstes Tragetuch und die Tragehilfe Fräulein Hübsch. Kaum war mein kleiner Sohn geboren, schrieb ich eine Whats App Nachricht an die besagte Patentante: „Ab wann darf ich tragen und mit welcher Bindeweise?“ So nahm alles seinen Lauf. 

 

Warum ich Trageberaterin geworden bin

 Schon von Anfang an hat mir das Tragen sehr viel Spaß gemacht und ich habe gerne darüber erzählt. Als ich dann im Oktober 2016 auf einem privaten Fest in ein Gespräch übers Tragen verwickelt wurde, merkte ich, wie sehr ich ins Schwärmen geriet und wie viel ich inzwischen über das Tragen wusste. Das war der Auslöser; plötzlich stand fest: Ich möchte anderen Eltern das Tragen ans Herz legen. Schnell erkundigte ich mich, wann die Trageschule NRW die nächsten Termine frei hat und meldete mich an. Leider musste ich bis Januar 2017 warten, aber in der Zwischenzeit las ich viel in Blogs, Foren und schaute mir YouTube-Videos an. Ich teste neue Bindeweisen, holte mir weitere Ratschläge bei meiner Freundin und genoss jeden Tragemoment. Da ich schon immer unheimlich gerne anderen Leuten etwas beigebracht habe und die Leidenschaft fürs Tragen immer weiterwächst, bin ich Trageberaterin geworden.