Tragen im Urlaub II – Ringsling, Hop-Tye, Onbu

Ich habe euch ja bereits berichtet, wie praktisch das Tragen im Urlaub in Holland für mich war. Diesen Bericht möchte ich hier fortsetzen und euch von unserem Schwedenurlaub erzählen.

Zunächst einmal: Mein Mann und ich haben gemeinsam entschieden, dass wir keinen Kinderwagen oder Buggy mit in den Urlaub nehmen werden. Somit stellte sich also nur die Frage, welche Tragehilfen in den Koffer kommen. Wie frau halt so ist packt sie lieber etwas mehr ein. Es wurden also 1) der neue Onbu, 2) der Ringsling, 3) die Hop-Tye 4) die Emeibaby 5) das Fidella Tragetuch.

Beginnen wir mit den letzen beiden: Die Emeibaby haben wir gar nicht genutzt, sie diente nur als Reserve, falls meinem Mann der Onbu nicht gefällt. Das Tragetuch habe ich auch nicht viel genutzt, da hauptsächlich mein Mann getragen hat. Außerdem nutze ich es zu Hause sehr viel und ich hatte mir für den Urlaub vorgenommen, mal wieder andere Optionen zu testen. 

Hop-Tye von Hoppediz

 

Die Hop-Tye habe ich an verschiedenen Abenden genutzt um den kleinen Zwerg in den Schlaf zu tragen. Nach so vielen neuen Eindrücken war es für ihn recht schwierig in den Schlaf zu kommen und so ergab es sich, dass wir abends noch spazieren gegangen sind. Ein Hoch auf denjenigen, der Einschlaftragen erfunden hat! Statt wie derzeit üblich 1-2 Stunden mit dem Zwerg im Bett zu verbringen, ist er nach einer halben Stunde spazieren meist eingeschlafen. Ein weiterer Vorteil: Ich konnte noch die Umgebung erkunden, mich selbst noch etwas bewegen und die frische Luft genießen. 

Ich habe die Hop-Tye dafür gewählt, da sie sehr wenig Gewicht auf die Schultern gibt. Ich habe einmal vorne getragen mit den Trägern über dem Popo des Traglings aufgefächert und sonst auf dem Rücken. Bei beiden Varianten habe ich stets die restlichen Tuchstränge der Träger fest um meine Hüfte gebunden. So wurde viel Gewicht auf diese verteilt und die Schultern hatten nur sehr wenig Belastung. Das finde ich gerade abends sehr wichtig, wenn man eh schon platt ist. Außerdem lässt sich die Kapuze dieser WrapCon von Hoppediz sehr gut hochziehen, damit der Kopf vom schlafenden Tragling gut gestützt ist.

Ringsling

 

Der Ringsling war ein Segen auf dem Flughafen. Zum Glück sind wir nur mit Handgepäck gereist, da die Männer unserer Gruppe das Gepäck mit den Autos transportiert haben. So hatte ich also nur einen Tragling und eine Wickeltasche. Für die weiten Wege in Frankfurt war es einfach nur praktisch, den Kleinen nicht auf dem Arm tragen zu müssen, vor allem, da wir auf dem Rückweg zum Anschlussflieger rennen mussten. Ein großer Vorteil des Ringslings war, dass ich im Tuch (dezent) stillen konnte und mit dem schlafenden Tragling an Bord gehen konnte. So konnte dieser schlummern bis wir uns anschnallen mussten. Bei der Sicherheitskontrolle war der Ringsling schnell ab- und wieder angelegt und wenn er mal nicht genutzt wurde, nahm er nicht viel Platz in der Wickeltasche weg. An Bord diente das Tuch dann als Kuscheldecke oder Kopfkissen.

Onbu

 

Unser Onbu von LennyLamb ist einen Tag vorm Urlaub angekommen. Mein erster Eindruck war direkt positiv: Der Onbu ist sehr leicht, die Polsterung nicht zu dick und die Schnallen nicht zu wuchtig. Schon schnell hatten wir den Dreh raus, wie man den Zwerg am schnellsten mit der Trage auf den Rücken bekommt und wie man den Onbu am besten einstellt. Mein Mann findet ihn absolut bequem und somit trug er unseren Sohn durch verschiedenen Städte und einen Tierpark. Natürlich habe ich es mir nicht entgehen lassen, den Onbu, den wir hauptsächlich für meinen Mann gekauft haben, auch zu testen. So trug ich ebenfalls eine kurze Strecke auf dem Rücken und auch einmal testweise stillend vorne. Mein Fazit: Ein toller Allrounder. Auch wenn ich persönlich kein Fan von Schnallentragen bin, da sie mir oft zu wuchtig sind, die Träger schnell verdrehen und ich gefühlt ständig nachjustiere, kann ich den Onbu wirklich loben.  Ich bin mir sicher, dass er uns noch häufig begleiten wird, vor allem wenn jetzt bald unser Tragling zum Laufling wird.

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